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Die Stiftervilla                                          

 

 

"Rettet die Stiftervilla"

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"Rettet die Stiftervilla"


 

Die "Stifter-Villa" in Kirchschlag soll ein Kulturmagnet in der Region werden. Nun hat ein Hausschwamm das Hausstark stark beschädigt, dessen Beseitung mit enormem Aufwand verbunden ist. Ein Bericht in den OÖN vom 6. August 2010 verdeutlicht die Situation. Er wird hier auszugsweise wiedergegeben.
 

KIRCHSCHLAG: Die denkmalgeschützte, 150 Jahre alte "Stifter-Villa" ist  todkrank. Sie muss von Grund auf saniert werden. Sonst zerstört die Natur das ganze Gebäude: Hausschwamm.

Eine Krankheit, vergleichbar der Pest oder dem Aussatz beim Menschen. Sie führt unweigerlich zum Tod des Objekts, wenn nicht raschest Abhilfe geschaffen wird. Die Radikalkur heißt: Das Bauwerk muss bis  auf seine Skelettstruktur abgetragen, abgeschabt, ausgeräumt werden. Die Rettung wurde bereits in Angriff genommen.

Das seit 2004 in Gemeindebesitz befindliche kulturgeschichtliche Kleinod wächst  zu einem gern angenommenen Kommunikationszentrum heran. Im Untergeschoß will der "Verein Adalbert Stiller in Kirchschlag" ein Stifter-Dokumentationszentrum einrichten.

Die Arbeiten werden sich über Monate hinziehen. Begünstigt wurden Einzug und Ausbreitung des Schwamms durch Feuchtigkeit nach einern Wasserschaden, Betonarbeiten bei Erstsanierung und die radikalen Temperaturschwankungen der Sommer- und Herbst-Monate des Jahres 2010.

Die Kosten betragen nach vorläufigen Schätzungen viele tausend Euro. Ein Betrag, den die Gemeinde unmöglich aus eigener Kraft aufbringen kann. Wenn auch Finanzhilfe des Landes zugesagt wurde, bleibt der größere Teil doch an der Kommune hängen.

Wir bitten Sie daher um Ihre Unterstützung, unser Spendenkonto lautet wie folgt:

"Rettet die Stiftervilla"

Konto.-Nr. ..... 12430833,             BLZ ................ 34227

Vielen Dank für Ihre Mithilfe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Geschichte                                                                                                                        


 

Erbaut wurde die Villa 1861 durch den Linzer Baumeister Johann Metz als erstes bürgerliches Landhaus in Kirchschlag. Metz hat wesentliche Bauten der Linzer Neustadt geplant, darunter auch das Haus in Linz, in dem Stifter bis zu seinem Tod 1868 wohnte (jetzt. das landeseigenes Stifterhaus). Bei den Kirchschlag-Aufenthalten in einen letzten Lebensjahren war der Dichter oft zu Gast bei seinem Freund Metz, daher der Namensbezug zur Villa.

1873 verkaufte Metz sie an Starhemberg, seit 1917 war sie im Besitz einer Linzer Familie. 2004 erwarb die Gemeinde den Bau samt dem zugehörigen Grund und will ihn zu einem Kultur- und Kommunikationszentrum ausbauen, mit einer Stifter-Dokumentationsstätte im Untergeschoß, geplant vom "Verein Adalbert Stifter in Kirchschlag".