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FundINFO statt Fundamt

 

 
 

Das Fundamt ist abgeschafft, ab sofort gibt es unter der Adresse

www.fundamt.gv.at

die Möglichkeit, jederzeit im Internet nach dem verlorenen oder vergessenen Lieblingsspielzeug, Hörgerät, Fahrrad oder Schmuckstück zu suchen. Für alle, die keinen Internet-Zugang haben, erledigen Gemeinde- oder Magistratsbedienstete auf Anfrage die Suche im FundINFO-System.
Die Online-Suchmaske erfordert Angaben zu Suchgebiet, Verlustdatum und verlorenem Gegenstand. Die Kategorien reichen von Kinderwagen über Zahnregulierungen und Schlüssel bis zu Schmuck und Dokumenten. FundINFO bietet erstmals die Möglichkeit, über ein großes Gebiet zu suchen, über die Grenzen des vermuteten Verlust-Ortes hinaus. Das spart Zeit und Wege. Wird der verlorene Gegenstand gefunden, spuckt der PC die Adresse des Gemeindeamtes oder Magistrats aus, bei dem der Gegenstand abgeholt werden kann.
 

 
 

 

 

 

Was tun, wenn Sie etwas gefunden haben?

Polizei und Gendarmerie sind nur für bedenkliche Funde wie Schusswaffen und Ähnliches zuständig. Alle anderen Fundgegenstände müssen im Gemeindeamt oder im Magistrat abgegeben werden. Die Gemeindebediensteten speisen die Beschreibung des gefundenen Gegenstandes in das FundINFO-System ein. Kurz darauf ist diese österreichweit im Internet abrufbar.

Es ist nicht nur Ehrensache, gefundene Gegenstände abzugeben. Es gibt auch eine gesetzliche Verpflichtung Fundgegenstände abzugeben, deren Wert zehn Euro übersteigt oder die offensichtlich ideellen Wert haben. Finder haben außerdem gegenüber dem Eigentümer der gefundenen Sache Anspruch auf Finderlohn in der Höhe von fünf bis zehn Prozent des Wertes des Fundgegenstandes und Ersatz der Barauslagen bzw. des Verdienstentgangs. Der Weg zur Gemeinde zahlt sich daher meistens aus.