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Die Statistik Austria führt von Februar bis Juli 2017 Erhebungen für die Statistiken über Einkommen und Lebensbedingungen durch!

Statistik Austria erstellt im öffentlichen Auftrag hochwertige Statistiken und Analysen, die ein umfassendes, objektives Bild der österreichischen Wirtschaft und Gesellschaft zeichnen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass verlässliche und aktuelle Informationen über die Lebensbedingungen der Menschen in Österreich zur Verfügung stehen. 

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird derzeit die Erhebung SILC (Statistics on Income and Living Conditions/Statistiken über Einkommen und Lebensbedingungen) durchgeführt. Diese Statistik ist die Basis für viele sozialpolitische Entscheidungen. Rechtsgrundlage der Erhebung ist die nationale Einkommens- und Lebensbedingungen-Statistik-Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (ELStV, BGBl. II Nr. 277/2010). 

Nach einem reinen Zufallsprinzip werden aus dem Zentralen Melderegister jedes Jahr Haushalte in ganz Österreich für die Befragung ausgewählt. Auch Haushalte Ihrer Gemeinde könnten dabei sein! Die ausgewählten Haushalte werden durch einen Ankündigungsbrief informiert und eine von Statistik Austria beauftragte Erhebungsperson wird von Februar bis Juli 2017 mit den Haushalten Kontakt aufnehmen, um einen Termin für die Befragung zu vereinbaren. Diese Personen können sich entsprechend ausweisen. Jeder ausgewählte Haushalt wird in vier aufeinanderfolgenden Jahren befragt, um auch Veränderungen in den Lebensbedingungen zu erfassen. Haushalte, die schon einmal für SILC befragt wurden, können in den Folgejahren auch telefonisch Auskunft geben. 

Inhalte der Befragung sind u.a. die Wohnsituation, die Teilnahme am Erwerbsleben, Einkommen sowie Gesundheit und Zufriedenheit mit bestimmten Lebensbereichen. Für die Aussagekraft der mit großem Aufwand erhobenen Daten ist es von enormer Bedeutung, dass sich alle Personen eines Haushalts ab 16 Jahren an der Erhebung beteiligen. Als Dankeschön erhalten die befragten Haushalte einen Einkaufsgutschein über 15,- Euro.

Die Statistik, die aus den in der Befragung gewonnenen Daten erstellt wird, ist ein repräsentatives Abbild der Bevölkerung. Eine befragte Person steht darin für Tausend andere Personen in einer ähnlichen Lebenssituation. Die persönlichen Angaben unterliegen der absoluten statistischen Geheimhaltung und dem Datenschutz gemäß dem Bundesstatistikgesetz 2000 §§17-18. Statistik Austria garantiert, dass die erhobenen Daten nur für statistische Zwecke verwendet und persönliche Daten an keine andere Stelle weitergegeben werden. 

Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit! Weitere Informationen zu SILC erhalten Sie unter:

Statistik Austria

Guglgasse 13

1110 Wien

Tel.: 01/711 28 8338 (Mo-Fr 8:00-17:00 Uhr)

E-Mail: silc@statistik.gv.at

Internet: www.statistik.at/silcinfo 

Rauchfangkehrerarbeiten und Feuerstättenüberprüfungen im Gemeindegebiet - Änderungen seit 01.01.2017

Reisepässe rechtzeitig erneuern!

Im Jahr 2017 verlieren 1,1 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit, allein im Bezirk Urfahr

werden daher rund 12.000 Reisepassanträge erwartet.
Vor dem Sommer wird es zu einem großen Andrang in den Passämtern und zu längeren Wartezeiten auf einen Reisepass

kommen. Da bei allen Reisen – auch innerhalb der EU – ein gültiges Reisedokument

mitgeführt werden muss, empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig die Gültigkeit Ihres Reisepasses

zu überprüfen und so rasch wie möglich einen neuen Reisepass zu beantragen.

Die Beantragung ist bei jeder österreichischen Passbehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat)

– unabhängig vom Wohnsitz – oder auch direkt beim Gemeindeamt Kirchschlag möglich.

Der Antrag auf Ausstellung muss persönlich eingebracht werden, mitzubringen sind:

- ein den internationalen Kriterien entsprechendes Passfoto, das nicht älter als 6 Monate ist

- der bisherige Reisepass (nicht mehr als 5 Jahre abgelaufen bzw. auf Lichtbild identifizierbar)

Kosten: Erwachsene € 75,90, Kinder € 30,00. Der neue Reisepass wird per Post (RSb) zugestellt.

Informationen zur Geflügelpest

Informationen zur Geflügelpest mit Stand 06.03.2017:

Die Klassische Geflügelpest (Aviäre Influenza, Vogelgrippe, Geflügelpest) ist eine hoch ansteckende, weltweit verbreitete Virusinfektionskrankheit, die vor allem bei Hühnern und verwandten Vogelarten, aber auch bei Tauben und Wassergeflügel zu schweren Verlusten führt.

Die Übertragung erfolgt direkt über den Kot, Augen-/Nasensekret und Blut.

Bisher erfolgten Nachweise von Geflügelpest-Virus H5N8 bei Wildvögeln in den Bundesländern Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich.

Die Geflügelpest wurde am 01.12.2016 bei einer verendeten Möwe im Bezirk Gmunden/Traunsee bestätigt. Nach einer Risikobewertung wurde im Dezember 2016 das Gebiet mit erhöhtem Geflügelpest-Risiko auf die gesamten Bezirke Gmunden, Vöcklabruck und Kirchdorf ausgeweitet.

Nach einer erneuten Risikoabschätzung wird in der KW 2/2017 das gesamte Bundesgebiet Österreich zu einem "Gebiet mit erhöhtem Risiko für Geflügelpest" ("Stallpflicht") erklärt.

Grund dafür sind unter anderem die kürzlich aufgetretenen Geflügelpest-Fälle in der Wildvogel- sowie Hausgeflügelpopulation in Tschechien.

Diese Maßnahme wird zum Schutze der gesamten Haus- und Wildvogelpopulation gesetzt.

Pflichten des Tierhalters in Gebieten mit erhöhtem Geflügelpest-Risiko:

Es gelten die Maßnahmen gem. § 8 der Geflügelpest Verordnung.

Ziel ist es, eine Ansteckung des Hausgeflügels durch Wildvögel bestmöglich zu verhindern.

Da der derzeitige Virustyp zahlreiche Sterbefälle in der Wildvogelpopulation verursacht, sollten TierhalterInnen im eigenen Interesse auf eine strikte Einhaltung achten!

Maßnahmen gem. § 8 der Geflügelpest Verordnung sind unter anderem:

* das Gebot Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dauerhaft in Stallungen unterzubringen ("Stallpflicht") - geschlossene Haltungsvorrichtungen, die zumindest oben abgedeckt sind

* das Verbot Tiere mit Wasser zu tränken, zu dem auch Wildvögel Zugang haben

* die Vorschrift, dass Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften, die mit Geflügel in Kontakt waren, sorgfältig zu reinigen und desinfizieren sind

* Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, ist für Wildvögel unzugänglich aufzubewahren

* Veranstaltungen, wie Tierausstellungen, Tierschauen, Tiermärkte, Tierbörsen uns sonstige Veranstaltungen, bei denen Geflügel oder andere Vögel (aller Arten) ausgestellt, getauscht, gehandelt oder vorgeführt werden, sowie Vogelflugwettbewerbe werden von der Bezirkshauptmannschaft untersagt

Diese Bestimmungen betreffen alle Betriebe und Personen, die Geflügel halten, egal ob kommerziell oder privat.

Was tun bei Fund?

Einzeltiere sind nicht auffällig, erst mehrere.

Verendete aufgefundene Wasser- und Greifvögel nicht berühren.

Fundort der zuständigen Bezirkshauptmannschaft melden. (BH Urfahr-Umgebung: Tel. 0732/731301)

Außerhalb der Dienstzeit ist die Meldung an die Rufbereitschaft der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung im Wege der nächsten Polizeiinspektion zu erstatten.

Homepage des Landes Oberösterreich

Für aktuelle und weitere Informationen darf auf die Homepage des Landes Oberösterreich hingewiesen werden:
 http://www.land-oberoesterreich.gv.at unter Themen > Land- und Forstwirtschaft > Veterinärmedizin > Tierseuchenbekämpfung > Vogelgrippe

Sachgerechte Behandlung und Entsorgung von durch den Buchsbaumzünsler stark geschädigte oder vernichtete Buchsbäume - RUNDSCHREIBEN

Sehr geehrte Damen und Herren!

 Auf Grund vermehrter Anfragen von Gemeinden und Privatpersonen betreffend die richtige Behandlung und Entsorgung schädlingsbefallener Buchsbäume dürfen wir Ihnen nachfolgendes mitteilen:

 Den uns zukommenden Informationen zufolge sind die Buchsbäume vom Buchsbaumzünsler befallen.

 1. Beschreibung des Schädlings

Laut einschlägiger Fachliteratur ist der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ein ostasiatischer Kleinschmetterling. Die Raupen sind bis zu fünf Zentimeter lang, gelbgrün bis dunkelgrün sowie schwarz und weiß gestreift, mit schwarzen Punkten, weißen Borsten und schwarzer Kopfkapsel.

 Die Falter sitzen auf der Unterseite der Blätter, meist nicht auf Buchsbäumen, sondern an anderen Pflanzen. Sie sind weiß mit einem breiten dunkelbraunen Rand. Zur Eiablage werden gezielt Buchsbäume gesucht.

 Die Raupen halten sich zum Schutz in Kammern auf, die durch Formen und Verkleben von Blättern entstehen. Die Gespinste der Kokons sind recht dicht gesponnen und erschweren die Bekämpfung der Schadinsekten. Die Schäden an den Buchsbaumkulturen durch den Zünsler sind meist beträchtlich und sind mit dem Schadbild des Cylindrocladium buxicola einem Pilz, der ein Triebsterben am Buchsbaum verursacht, vergleichbar und auch verwechselbar.

  2. Geeignete Behandlungsarten

Verschiedenste Behandlungsarten wie "abklauben der Raupen", Hochdruckreinigerbehandlung, Pheromonfallen oder Spritzmittelbehandlung haben unterschiedliche Wirkungsdauer und Erhaltungserfolg, wobei Spritzmittelbehandlungen eine Belastung der Umwelt hervorrufen können. Nach der Entfernung der befallenen Pflanzenteile ist Vorsorge zu treffen, dass die weitere Verbreitung der Schädlinge verhindert werden kann.

 2.1 Entsorgung über Biotonne

Bei professionellen Kompostierungsanlagen wird über mehrere Wochen hinweg eine Temperatur von deutlich über 50 Grad erreicht, wodurch Buchsbaumzünsler abgetötet werden. Daher ist die Behandlung von befallenem Material in solchen Kompostierungsanlagen grundsätzlich möglich. Es ist jedoch wesentlich, dass befallene Buchsbäume sofort kompostiert und keinesfalls zwischengelagert werden. Wir empfehlen daher, Buchsbäume so zu zerkleinern, dass diese in der Biotonne Platz finden. Bioabfall wird bei Kompostierungsanlagen binnen 24 Stunden verarbeitet, wodurch die rasche Kompostierung und Abtötung der Raupen sichergestellt wird.

Befallene Buchsbäume dürfen keinesfalls über die Strauchschnittabfuhr entsorgt bzw. zu öffentlichen Strauchschnittsammelstellen gebracht werden, da es durch die Zwischenlagerung zu einer weiteren Ausbreitung kommt.

 2.2 Entsorgung im Wege des Hausabfalls

Sollte es nicht möglich sein, befallene Buchsbäume über die Biotonne zu entsorgen können diese auch in "zusätzlichen Abfallsäcken der Gemeinden" über die Hausabfallsammlung entsorgt werden.

In den meisten Gemeinden werden laut Abfallordnung solche zusätzlichen Säcke angeboten.

Wichtig ist, dass bei der Entfernung der Pflanze das gesamte pflanzliche und tierische Material so rasch wie möglich in eine Abfalltonne/einen Abfallsack eingebracht wird, um die Population des Buchsbaumzünslers unschädlich zu machen.

 Einige Bezirksabfallverbände bieten auch eigene Sammelgefäße für befallene Buchsbäume an, es empfiehlt sich daher, dass Sie ihren Bezirksabfallverband hinsichtlich zusätzlicher Abgabemöglichkeiten kontaktieren.

 2.3 Verbrennung entsprechend der Oö. Schädlingsverbrennungsverordnung 2012

In Oberösterreich gilt die Oö. Schädlingsverbrennungsverordnung 2012, LGBl. Nr. 26/2012: Diese Verordnung gestattet das Verbrennen von schädlings- und krankheitsbefallenen biogenen Materialien außerhalb von Anlagen. Demnach ist die Verbrennung von Pflanzenteilen, die mit dem Buchsbauzünsler befallen sind (Eier, Raupe, Kokon) erlaubt.

Falls eine Verbrennung vorgenommen werden soll sind dabei, entsprechen § 4 der Verordnung (Sicherheitsvorkehrungen) folgende Punkte zu beachten:

a. Meldung an die Gemeinde, spätestens zwei Werktage vor Durchführung der Verbrennung unter Nennung von Namen, Anschrift und Telefonnummer der verantwortlichen Person und des in Anspruch genommenen Grundstücks.

b. Geeignete Maßnahmen sind zur treffen, um eine unkontrollierte Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

c. Geeignete Löschhilfen sind in der Nähe der Feuerstelle bereitzuhalten.

d. Bei starkem Wind oder bei Dürre darf das Feuer nicht entzündet werden.

e. Geeignete Maßnahmen sind zu treffen, um eine unzumutbare Belästigung oder eine Gefährdung der Nachbarschaft, insbesondere durch Funkenflug oder starke Rauchentwicklung wirksam zu verhindern.

f. Zum besseren Verbrennen der biogenen Materialien im Sinn des § 1 Abs. 1 können erforderlichenfalls andere biogene Materialien im Sinn des § 1a BLRG in trockenem Zustand verwendet werden; die Verwendung brennbarer Flüssigkeiten gemäß der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten – VbF, BGBl. Nr. 240/1991, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 351/2005, oder sonstiger chemischer Substanzen als Brandbeschleuniger ist verboten; vom Verbot der Brandbeschleuniger ausgenommen sind nichtverunreinigte flüssige oder feste Brennstoffe aus biogenen Materialien (wie etwa Rapsöl, sonstige Öle oder Harze) sowie zugelassene und haushaltsübliche Anzündhilfen;

g. Das Feuer ist ständig zu beaufsichtigen. Bevor die verantwortliche Person die Feuerstelle verlässt, ist das Feuer entweder gänzlich zu löschen oder eine Brandwache einzurichten.

 Weiters ist zu beachten, dass eine Verbrennung bei Überschreitung einer Ozon-Informations- oder -Alarmschwelle oder in einem Sanierungsgebiet nach § 2 Abs. 8 Immissionsschutzgesetz-Luft bei Überschreitung der Grenz- bzw. Alarmwerte nach den Anlagen 1a, 2, 4, 5a oder 5b an einer Messstelle am Tag der Verbrennung, nicht erlaubt ist.

 3. Folgenden Behandlungsarten sind nicht wirksam oder tragen zur Verbreitung bei:

 3.1 Eigenkompostierung – nicht geeignet!

Mit Buchsbaumzünsler befallene Pflanzenteile dürfen keinesfalls im eigenen Garten kompostiert werden, da bei der Eigenkompostierung die für die Abtötung der Raupen erforderlichen Temperaturen nicht sicher erreicht werden.

 3.2 Einbringung in die Strauchschnittsammlung – nicht geeignet!

Befallene Buchsbäume dürfen keinesfalls über die Strauchschnittabfuhr entsorgt bzw. zu öffentlichen Strauchschnittsammelstellen gebracht werden, da es durch die Zwischenlagerung zu einer weiteren Ausbreitung kommt.

 Wir dürfen Sie ersuchen, diese Information entsprechend (Gemeindezeitung, Homepage)

weiterzugeben. Dieses Rundschreiben ist im Intranet und im GemNet in der Rubrik Rechtsauskunft der Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht veröffentlicht. Es ersetzt das Rundschreiben vom 23. September 2013, AUWR-2013-233298/1.

 Mit freundlichen Grüßen

 Für die Oö. Landesregierung

Im Auftrag

 Dr. Herbert Rössler

 

 

 

Wanderbares Kirchschlag

Hier finden Sie die pdf.Ansichten für die sechs Kirchschlager Rundwanderwege zum Download und Ausdrucken.

Weiters erhalten Sie die Wanderblätter als Abrissblock bei den örtlichen Gasthäusern (GH Maurerwirt, Seminarhotel Alpenblick) sowie am Gemeindeamt kostenfrei.

Sie können zudem jederzeit die Zusendung einer Wanderkarte am Gemeindeamt anfordern:

  • telefonisch: 07215/2285-0
  • elektronisch: gemeinde@krichschlag.ooe.gv.at