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Grünes Sommerfest

Am 1. Juli trafen sich die Grünen Kirchschlag/Linz zu einem gemütlichen Fest, um den Sommer gebührend zu begrüßen. Bei selbstgemachten Köstlichkeiten wurde geplaudert, diskutiert und gelacht und über unser erstes – durchaus erfolgreiches – Jahr im Gemeinderat Bilanz gezogen. Im neuen „Gemeindeplaneten“ im Herbst werden wir ausführlich über unsere abgeschlossenen und laufenden Aktivitäten informieren.

Bis dahin wünschen wir euch allen einen erholsamen Sommer, viele entspannte Sonnentage und genug Zeit für Familie und Freunde! Wir würden uns freuen, euch zwischendurch einmal beim grünen Stammtisch zu sehen (am 7.Juli 2016 im „Fohlenhof“ oder am 4.August 2016 – Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben).  Vielleicht habt ihr auch Lust, bei der von der „Gesunden Gemeinde“ veranstalteten Wanderung am 28. August dabei zu sein oder eure Kinder im Rahmen der Ferienpassaktion Bienenhotels beim Ortner Hans bauen zu lassen.  

Klausur der Grünen Kirchschlag

Am 8. und 9. April hielten die Grünen Kirchschlag/Linz ihre Klausur in Ottenschlag im Mühlviertel ab. Inhalt der zweitägigen Gespräche waren eine Bilanz der bisherigen Tätigkeit im Gemeinderat (mehr auf Seite 2 im Gemeindeplaneten), die Arbeitsplanung für dieses Jahr und unsere zukünftigen Schwerpunkte.

Besonders freuen wir uns über die Realisierung des Projektes „Blühendes Kirchschlag – Greifen wir den Bienen unter die Flügel“, das von Andree Reisinger mit großem persönlichen Einsatz initiiert wurde und nun mit Unterstützung aller Fraktionen umgesetzt wird. Mit dieser Aktion sollen die Kirchschlagerinnen und Kirchschlager für die Wichtigkeit von blühenden Pflanzen sensibilisiert werden. Bienen brauchen dringend dieses zusätzliche Nahrungsangebot als Alternative zu Thujen, Geranien u.ä. Ganz bewusst wird dabei der Fokus nicht auf die Landwirte gelegt, die ohnehin bereits einiges für die Bienen tun, sondern auf die privaten Gartenbesitzer. Diese hatten beim ersten Blühstaudenmarkt Ende April die Möglichkeit, Pflanzen, die Bienen als Nahrungsquelle nutzen, so wie Insektenhotels und Nistkästen für Hummeln zu kaufen.

Das Projekt soll vorerst einmal ein Jahr laufen. Geplant sind weiters die Umwidmung von öffentlichen Grünflächen zu Bienenweiden und Vorträge zur bienenfreundlichen Gartengestaltung (auf Anfrage organisiert von der Baumschule Braunschmid/Zwettel).

„Es begab sich zu der Zeit, da Cyrenius Landpfleger in Syrien war…“

Grafik: Weihnachtsbaum.

Wir alle kennen diesen Anfang der wohl berühmtesten Weihnachtsgeschichte der Welt. Damals machten sich viele Menschen auf den Weg, um sich „schätzen“ zu lassen und Josef und Maria gingen auf ihre Herbergssuche. 2000 Jahre später haben sich wieder Menschen aus Syrien auf den Weg gemacht, um eine Bleibe zu finden – dieses Mal im fernen Europa. Heute geht es allerdings nicht um eine Volkszählung, sondern ums nackte Überleben.

Sich um diese Herbergssuchenden zu kümmern, ist unsere Bürger- und Menschenpflicht. Und genau darum sind wir Grüne Kirchschlag/Linz bestürzt ob der Widerstände, die durch die bloße Ankündigung der Aufnahme von einigen (wenigen) Flüchtlingen in unserer Gemeinde ausgelöst wurden. Die Wucht dieser Widerstände dürfte so groß gewesen sein, dass sämtliche Pläne zur Zeit auf Eis liegen.

Die Vorbereitungen für diese Aufnahme begannen schon einige Zeit vor unserer aktiven Arbeit in der Gemeinde – leider waren wir Grüne Kirchschlag/Linz deshalb auch weder ausreichend informiert noch in die Planungen involviert. Wir sind allerdings überzeugt, dass jede Gemeinde einen gewissen Anteil an Schutzsuchenden beherbergen kann und soll – allerdings erfordert das ein gemeinsames Vorgehen ALLER Beteiligten und auch ALLER Parteien. Der direkte Kontakt mit den Flüchtlingen, das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch von praktischem und theoretischem Wissen – das könnte für uns alle eine große Bereicherung sein.

Da Wünsche ja zu Weihnachten nichts Ungewöhnliches sind, möchten auch wir Grüne Kirchschlag/Linz uns etwas wünschen – auch wenn dieser Wunsch zur Zeit nur sehr schwer erfüllbar erscheint:  Kirchschlag könnte eine jener Vorzeigegemeinden werden, die in manchen Teilen Österreichs schon Realität sind – eine, auf die man sehr stolz sein könnte. Eine, in der es keine Unterschiede zwischen „Einheimischen“ und „Zuag’roasten“ gibt; eine, in der Menschen neugierig sind auf andere Kulturen und Lebensweisen; eine, in der man voneinander lernt; eine, in der man Menschlichkeit nicht nur predigt, sondern lebt.

Grafische Zierleiste mit SternenWir müssen erkennen, dass unser aller Leben nicht anders oder besser wird, wenn wir anderen Menschen nicht helfen – wir werden nicht glücklicher, nicht zufriedener, nicht reicher. Die noch Schwächeren für eigene, schwierige Lebensumstände verantwortlich machen, wird nichts verändern. Missgunst und Hass hat noch nie die Welt zum Besseren bekehrt. Jemandem hingegen eine neue Heimat zu geben und herzlich aufzunehmen, das kann unser aller Leben bereichern – es wäre uns wichtig, endlich damit anzufangen.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, das ihr hoffentlich mit euren Lieben genießen könnt. Fürs neue Jahr wünschen wir euch viel Glück, Gesundheit, neue Erfahrungen und positive Erlebnisse!

Eurer grünes Kirchschlag/Linz Team

 

 

 

Die Kosten der Grünen Kirchschlag/Linz Wahlwerbung

Da in den letzten Tagen Anfragen zu unseren Wahlkampfkosten eingegangen sind, möchten wir diese gerne hier beantworten. Wir sind mit der Forderung nach mehr Transparenz angetreten – dass wir das auch in eigener Sache sehr ernst nehmen, möchten wir mit diesem ersten Schritt gleich unter Beweis stellen:

  1. Wir haben bewusst viele Plakatständer in den verschiedensten Ortsteilen aufgestellt, da wir als neue Gruppierung erst an Bekanntheit gewinnen wollten. Diese Plakatständer wurden teilweise in Eigenregie gefertigt (besonderen Dank dafür an Hans Ortner und Heribert Kaineder) und bestehen zum Großteil aus Restholz und Metallabfällen. Etwaige Kosten dafür wurden aus unseren eigenen privaten Taschen beglichen.
    Diese Plakatständer stellen wir auch gerne allen Kirchschlager Vereinen bei Bedarf GRATIS zur Verfügung.
  2.  Die erste Plakatwelle wurde gänzlich von der grünen Landesgruppe übernommen und finanziert – die Kosten dafür sind in Linz zu erfragen. Für unsere Ortsgruppe entstand dadurch kein finanzieller Aufwand.
  3. Die beiden Ausgaben des „Gemeindeplaneten“ wurden ebenso zu 100% von der grünen Landespartei übernommen.
  4. Bei der zweiten (und letzten) Plakatwelle handelte es sich um sogenannte „Zweifärber“ – schwarze Schrift auf knallgrünem Hintergrund. Wir haben davon 60 Plakate drucken lassen und diese auch auf die bereits bestehenden Plakatständer aufgeklebt. Das ergibt eine Gesamtsumme von 132,88 Euro.
  5. Sämtliche Plakate wurden von grünen Team in freiwilliger Arbeit aufgestellt und geklebt. Gemeinsam mit unseren drei Einschaltungen in der Gemeindezeitung ergeben sich damit Kosten im Ausmaß von 312,88 Euro. Das sind pro wahlberechtigtem/r Kirchschlager/in (1734 Personen) 0,18 €, in Worten achtzehn Cent. Wir denken, dass das im Sinne einer gelebten Demokratie absolut vertretbar ist.

Noch zwei abschließende Bemerkungen:

Dieses Gesamtbudget hätte sich noch um 180 Euro verringern lassen, wenn es ALLEN Parteien vor der Wahl möglich gewesen wäre, in der Gemeindezeitung ihre Anliegen auf einer oder zwei Seiten gratis vorzustellen. Für die Zukunft wäre eine solche Lösung sicher die fairste, um eine ausgewogene Berichterstattung für und über alle politischen Gruppierungen verbindlich zu gewährleisten.

Ganz generell freuen wir uns, dass unsere Inhalte offenbar großen Anklang gefunden haben – anders ist es für uns nicht zu erklären, dass man zwar unsere Wahlkampfkosten, aber nicht unsere Wahlkampfinhalte diskutieren möchte :-)!

 

 

Smoothiebar

Nach mehreren Monaten der Vorbereitung, Planung und inhaltlichen Arbeit haben wir Grünen/Kirchschlag uns sehr darauf gefreut, unsere Themen sowie uns selbst der Öffentlichkeit zu präsentieren – und das Interesse war enorm.

Wir konnten zahlreiche Kirchschlagerinnen und Kirchschlager für unsere Anliegen begeistern und sie gleichzeitig mit selbstgemachten Frucht/Gemüseshakes und Aufstrichen verwöhnen (jene Äpfel, die nicht vermixt wurden, spendeten wir den Flüchtlingen in Hellmonsödt).

Besonderen Andrang gab es rund um das Elektroauto und Elektrorad – beide konnten Probe gefahren werden. Viele Besucher meinten, es sei „höchste Zeit für ein grünes Kirchschlag“ und freuen sich bereits auf die Umsetzung unserer grünen Projekte.

Noch nichts von unseren grünen Projekten gehört? Dann bitte im ersten „Gemeindeplanet“ nachschlagen.

 

 

Ferienpass im Winterhafen

Die Grünen Kirchschlag/Linz luden ein zum Ferienpass.

Lustig hatten es 10 Kinder im Winterhafen mit den Grünen Kirchschlag in 'einem Boot'. Nach einer Einführung im Hafen folgte eine spannende Fahrt auf der Donau und ein gemütlicher Ausklang bei Grillen und Chillen.